30. Oktober 2007

Grundrechte

Es erschreckt mich, daß es Kollegen gibt, die elementare Grundrechte in der BRD nicht zu kennen scheinen oder diese einfach mit Füßen treten.

So gibt es Rettungsassistenten, die der Ansicht sind, sie könnten eine „Zwangseinweisung“ ohne Polizei durchführen, auch wenn der Patient mit seiner Einweisung in eine Psychiatrie nicht einverstanden ist.

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Praktikum?!

Gestern erfuhr ich von einer angehenden Altenpflegerin, daß es wohl inzwischen fast nicht mehr möglich ist, die Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in zu beginnen, ohne vorher ein zwölfmonatiges Praktikum in einer Altenpflegeeinrichtung absolviert zu haben. Wohlgemerkt, bei einer Ausbildungsdauer von zwölf Monaten. In der Einrichtung, in der sie arbeitet, bekommen die Praktikanten ein Taschengeld von 100,- € und eine warme Mahlzeit am Tag.

Der Wegfall von immer mehr Zivildienstleistenden im caritativen Bereich scheint also hervorragend kompensiert zu werden. Indem man junge Menschen mit der Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz skrupellos ausbeutet.

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28. Oktober 2007

Blaulicht!

Ich finde es sehr lobenswert, daß sich Menschen in Freiwilligen Feuerwehren engagieren und einen Teil ihrer Freizeit dafür nutzen.

Auch verstehe ich vollkommen, daß Straßenhydranten ab und an gefettet werden müssen, was für die Feuewehr-Mitglieder wahrscheinlich eine undankbare Aufgabe darstellt. Schließlich will man Feuer löschen, Menschen retten, mit Blaulicht fahren.

Letzteres kann man ja trotzdem … Einfach Blaulicht an, Rüstwagen quer auf die Straße stellen und im Ort ein kleines Verkehrschaos verursachen. Schließlich muss auch beim Hydranten-Schmieren die Einsatzstelle ordnungsgemäß abgesichert werden.

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27. Oktober 2007

Lustig lustig

Gestern abend war ich so leichtsinnig, die Verleihung des Deutschen Comedy-Preises auf RTL zu sehen.

Gut, ich habe erst eine knappe viertel Stunde nach Sendungsbeginn eingeschaltet, vielleicht habe ich Entscheidendes verpasst.

Doch über weite Strecken saß ich nur gelangweilt vor dem Fernseher und wartete auf Humor. Unerträglich, wie die immer gleiche „Stars“ der Szene ausgezeichnet werden, für die immer gleichen, platten, spaßfreien Beiträge.

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Feuerwehr

Wäre ich in der Feuerwehr, ich fände es ja unerträglich, daß der Begriff „Feuerwehr“ nicht markenrechtlich geschützt ist, wie es bei „Polizei“ inzwischen der Fall ist.

Dann wäre so etwas vielleicht nicht mehr möglich.

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