30. April 2008

Gurte retten Leben!

„Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens!“

Nein, im Ernst: In dem Fahrzeug war ein Insasse lediglich leicht verletzt, einer schwer und einer war tot. Wer war wohl nicht angeschnallt? Der tödlich Verletzte. Wenigstens war es nur der Hund.

Und ein Farbeimer ist irgendwie förmlich explodiert. Alles war weiß. War das eine Schweinerei …

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28. April 2008

Links 21

Kirchenmitarbeiter müssen Hartz IV beantragen

Giftexperten empfehlen Abrüstung im Rettungswagen

Fall Antonius-Klinik Wegberg: Klinikchef überraschend verhaftet worden

Butterkuchen für alle

Für die Härtesten ;-)

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25. April 2008

Halbe-halbe

Der ehemalige Inhaber eines Taxi-Unternehmens wurde von uns in eine onkologische Abteilung gefahren. Während der Fahrt erzählte er mir, wie er bisher immer von seiner Frau zur Chemo-Therapie gebracht worden sei. Was der Kollege eines anderen Taxi-Unternehmens auch erfahren hat. Worauf er ihm vorgeschlagen habe, seinen Hausarzt doch dazu zu bewegn, daß er einen Transportschein für die noch anstehenden Termine bekomme. Er könne ja weiterhin von seiner Frau gefahren werden, aber den Transportschein an ihn zur Abrechnung weiter geben. Sie würden sich dann das eingenommene Geld teilen. So langsam ahne ich, wo meine horrenden Krankenkassenbeiträge bleiben.

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Tarifverhandlungen DRK abgeschlossen

„Tarifrunde 2008 erfolgreich abgeschlossen“ schreibt ver.di in der aktuellen Tarifinfo als Überschrift.

Nun ja, nach einer ersten schnellen Übersicht der Ergebnisse mochte ich dieses Fazit nicht teilen, bei genauerer Analyse wurde ich aber etwas milder gestimmt.

Die Ergebnisse im einzelnen: Weiterlesen »

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24. April 2008

Placebo

Die junge Fußballerin lag am Boden, schrie, hyperventilierte, weinte. Außerdem fror sie erbärmlich auf dem kalten Ascheboden. Ihr Vater versuchte sie zu beruhigen. Eine Gegenerin hatte wohl von hinten in ihre Wade getreten, was das Knie schwer in Mitleidenschaft gezogen haben muß.

Umgehend forderten wir einen Notarzt zur Analgesie nach. Ein Umlagern ohne Schmerztherapie schien uns unmöglich. Also wurde ein venöser Zugang gelegt und eine Infusion daran angeschlossen. Der Vater redete auf die Patientin ein, daß es jetzt doch schnell besser gehen müsse. Die Patientin klagte über ein Kribbelgefühl in den Händen. Das käme von dem Schmerzmittel, beruhigte der Vater. Die Schmerzen würden jetzt doch bestimmt auch besser! Ich schaute mir das alles an und kam mit dem Kollegen überein, es einmal zu versuchen, die Patientin auf der Trage zu lagern. Inzwischen wurde die junge Dame deutlich ruhiger, und auch das Umlagern verlief problemlos und ohne größere Schmerzäußerungen.

Als die Notärztin eintraf und mit ihrem BTM hantierte, klärte ich den Vater auf, daß die Infusion nur eine Vollelektrolyt-Lösung war und erst jetzt ein Schmerzmittel verabreicht würde. „Hat aber doch gut gewirkt!“ antwortete er mit einem Augenzwinkern.

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